30 Prozent weniger Tierversuche seit 1970

30. April 2004, 18:28
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Die Zahl von Tierversuchen in der Biomedizin sei in den vergangenen 30 Jahren weltweit um 30 Prozent zurückgegangen. Grund: Anerkennung von Alternativen wie Zellkulturen. Zu diesem Ergebnis kamen laut BBC schwedische Forscher von der Universität Uppsala nach Analyse von 3000 in diesem Zeitraum in Topjournalen publizierten Arbeiten.

Allein im Vereinigten Königreich sei die Zahl von Tierversuchen seit 1970 um die Hälfte reduziert worden und habe 2002 noch 2,73 Mio. betragen. 84 Prozent der Tiere seien Nager gewesen - meist Mäuse und Ratten -, das Gros habe der Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente gedient. Die Zahl könnte weiter gesenkt werden, würden sich modernste Alternativen wie Computermodellierung etablieren; dafür bedürfe es aber mehr entsprechender Forschung und Geld.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27. 4. 2004)

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