Kerry: Bush hat wirtschaftliche Interessen der USA nicht vertreten

29. April 2004, 16:23
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US-Präsident habe bisher nichts für den Schutz einheimischer Arbeitsplätze getan

Wheeling/USA - Der wahrscheinliche Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, John Kerry, hat dem republikanischen Amtsinhaber George W. Bush folgenschwere Versäumnisse in der Wirtschaftspolitik vorgeworfen. Bush habe angesichts der Globalisierung die Interessen der USA nicht vertreten und nichts für den Schutz einheimischer Arbeitsplätze getan, kritisierte Kerry vor dem Auftakt einer Wahlkampftour, die ihn ab Montag durch die industriell geprägten US-Staaten West Virginia, Pennsylvania, Ohio und Michigan führen soll.

Der US-Präsident trage die Verantwortung für eine "dramatische Verschlechterung unserer Handelsposition", hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung von Kerrys Wahlkampfteam. "Bush hat die letzten vier Jahre damit verbracht, leere aber bequeme Versprechungen zu machen, statt wirkliche Lösungen für neue und bessere Arbeitsplätze anzubieten", kritisierte eine Sprecherin Kerrys, Stephanie Cutter. Kerry selbst sagte laut vorab verbreitetem Redetext: "Wir dürfen nicht nur die Märkte öffnen, wir müssen gleiche Wettbewerbsbedingungen für amerikanische Arbeitskräfte sicherstellen." (APA/AP)

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