Brand in Neusiedler Waffengeschäft entstand vermutlich nach Schuss

27. April 2004, 10:15
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Brundesstraße 51 war Samstag Nachmittag stundenlang gesperrt

Eisenstadt - Ein Schuss hat wahrscheinlich zu jener Explosion mit anschließendem Brand geführt, die am Samstag ein Waffengeschäft in Neusiedl am See (Burgenland) fast völlig zerstört haben: Diese Vermutung äußerte am Sonntag der Leiter der Kriminalabteilung Burgenland, Oberstleutnant Rainer Erhart.

Die Kettenreaktion hatte Samstagmittag ihren Ausgang genommen. Ein heftiger Knall schreckte Personal und Kunden des Waffengeschäftes auf, dann begann es zu brennen. Immer wieder waren die Explosionen überhitzter Munition zu hören.

Vier Menschen wurden leicht verletzt und - teils mit Nothubschraubern - ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Sie konnten noch am gleichen Tag wieder in häusliche Pflege entlassen werden. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, die am Geschäft vorbeiführende Bundesstraße 51 war bis zum Abend gesperrt.

Der entstandene Schaden werde "sicher nicht unerheblich sein", meinte Erhart: Die Geschäftsräume seien ausgebrannt, dazu komme der Wasserschaden. (APA, bri; DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26.04.2004)

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