"Lieserln" sammeln

27. April 2004, 20:17
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Speisesaal statt Gratis-Verköstigung auf der Straße

Wien - "Die Menschen, die da mittags essen, sitzen am Straßenrand, am Gehsteig. Wir wollen diesen Leuten zumindest während der Mahlzeiten ein Dach bieten", sagt Martin Glöckler, Primararzt und Vizevorsitzender des "Vereines der Freunde des Krankenhauses St. Elisabeth".

Dafür sucht der Verein nun Geldgeber. Schon seit den Anfängen des seit 1709 bestehenden Ordenskrankenhauses im Wiener Bezirk Landstraße verköstigen die Elisabethinen - im Wienerischen die "Lieserln" - bedürftige Menschen. Gegenwärtig sind es 60 bis 80 Personen täglich, die dort zu einer Mahlzeit kommen. Nun soll ein etwa 100 Quadratmeter großer Raum mit solidem Mobiliar und einer Toilette ausgestattet werden. Auch eine Kleider- und Medikamentenverteilung ist vorgesehen, jedoch keine Schlafmöglichkeit.

Spendenkonto: 085534844000 BA-CA (BLZ 12000);

(red, DER STANDARD Printaugabe 24/25.4.2004)

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