Rumsfeld gegen Wiedereinführung von Wehrpflicht in USA

26. April 2004, 19:43
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Forderung von Kongressmitgliedern zurückgewiesen

Washington - Die US-Regierung hat Forderungen nach Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht am Donnerstag als überflüssig zurückgewiesen. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte, man werde auf die Anforderungen des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus mit einem verbesserten Management der 1,4 Millionen US-Truppen reagieren. "Ich kennen niemanden in der Regierung, der eine Rückkehr zur Wehrpflicht für angemessen oder notwendig hält."

Mehrere Kongressmitglieder brachten am Mittwoch die Wiedereinführung des allgemeinen Wehrdienstes, der vor 31 Jahren abgeschafft worden war, wieder ins Gespräch. Der republikanische Senator Chuck Hagel sagte: "Unsere Nationen ist in einem Generationenkampf gegen den Terrorismus. Das wird neue (militärische) Ressourcen erforderlich machen." Die Last des Kämpfens und Sterbens trage zur Zeit hauptsächlich die Mittelklasse, weil die meisten Soldaten dieser Schicht entstammten. (APA/AP)

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