Unmut über Widmungspläne für Schönburg

27. April 2004, 20:18
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Auf Bürgerprotest stieß die Präsentation der Flächenumwidmungspläne

Wien - Auf Bürgerprotest stieß am Mittwochabend die Präsentation der Flächenumwidmungspläne für das Palais Schönburg.

Der Entwurf sieht vor, dass auf dem Areal auf der Wieden zwei Seitentrakte in den Dimensionen des ehemaligen Bestandes errichtet werden. Dies entspräche zwei Gebäuden von je zehn Metern Breite, 8,50 Metern Höhe und einer Länge von 40 Metern.

Für eine Tiefgarage müssten Bäume gefällt werden. Da aber bekannt ist, dass der Besitzer der Liegenschaft auch ein 25 Meter hohes Wohnhaus errichten möchte (wofür es laut der Rathausplanungsabteilung keine Widmung geben wird), wittern Anrainer eine "Verzögerungstaktik".

Auf Bezirksebene ist man wenig begeistert: "Wir geben keine Blankoumwidmung ab", erklärt Bezirkvorsteherin Susanne Reichard (VP). Nicht zuletzt, weil keine Garantie vorliege, dass das Palais nach einer Umwidmung auch saniert werde. (red, DER STANDARD Printausgabe 23.4.2004))

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