Alles rund um die Dametzstraße

23. April 2004, 12:04
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143 Filme aus Europa in 125 Vorstellungen auf 6 Leinwänden: ein erster Überblick

Räumliche Konzentration bei "Crossing Europe": In der Linzer Dametzstraße sind das Festivalzentrum (das O.K Centrum für Gegenwartskunst), das Festivalkino Moviemento und der Arena-Platz angesiedelt, auf dem am Dienstag, 4. Mai mit Über eine Straße eröffnet wird – einem Film, in dem die Dametzstraße mit ihrer Multikulturalität die Hauptrolle spielt.

Mit dem zweiten Festivalkino City-Kino stehen insgesamt sechs Säle zur Verfügung; an der Oberösterreichischen Landesgalerie wird heimische Filmkunst gezeigt, im Kulturzentrum Kapu laufen abends Filme aus diversen Musik- und Jugendkulturen.

An sechs Festivaltagen laufen an fünf Festivalschauplätzen in 125 Vorstellungen 143 Filme aus Europa über die Leinwand, zum allergrößten Teil Österreichpremieren, die bislang keinen österreichischen Verleih gefunden haben. Zwölf Filme treten im offiziellen Wettbewerb um den "Crossing Europe"-Award an; 10.000,- Euro ist die Dotation, ausgezeichnet wird am 8. Mai. Das Panorama Europa zeigt weitere zwanzig Arbeiten.

Spezialreihen

Zwei Personalen sind dem Werk des italienischen Regisseurs Matteo Garrone und des estnischen Animationskünstlers Priit Pärn gewidmet; das Special Closer View versammelt ausgewählte Arbeiten junger DokumentarfilmerInnen aus der Tschechischen Republik und der Slowakei. Arbeitswelten, ein weiteres Festivalspecial, untersucht mit dokumentarischem Blick die Arbeitsbedingungen insbesondere unter den Vorzeichen der New Economy.

Deutlich ist Filmschaffen in und aus Oberösterreich vertreten. Dem jungen Film- und Videokünstler Siegfried A. Fruhauf ist mit Filmrausch eine Ausstellung und Werkschau gewidmet. Aus dem Local Artists-Programm mit über 50 Arbeiten wird wird ein Preis in der Höhe von 6.000,- Euro vergeben. (Festival/red)

  • "Über eine Straße"
    foto: crossing europe

    "Über eine Straße"

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