Burgstaller gründet Flüchtlingsplattform

22. April 2004, 19:43
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Kirche, Hilfsorganisationen und Gemeinden wollen Unterbringungsfrage "offensiv" angehen

Salzburg - In Salzburg, das ab Mai - wie alle anderen Bundesländer auch - für die Zuverfügungsstellung von Quartieren zuständig ist, kündigte die designierte Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller (SPÖ) die Schaffung einer "Plattform für die Verbesserung der Situation von Asylwerbern" an.

Salzburger Offensive

In Zusammenarbeit mit Kirche, Hilfsorganisationen und Gemeinden werde sie die Unterbringungsfrage "offensiv" angehen, meinte sie zum STANDARD. Vordringlich sei, "den Bürgern klarzumachen, wie es einem Asylwerber geht", um so gegen Vorbehalte aktiv zu werden.

In diesem Zusammenhang wäre es wichtig, den Flüchtlingen Arbeitsmöglichkeiten zu eröffnen, die über die stundenweise Beschäftigung in Gemeinden hinausgehen. Von Gastronomen im Gasteinertal etwa habe sie vernommen, dass diese eine Beschäftigung ortsansässiger Asylwerber der Einstellung von Saisoniers vorziehen würden. (bri/DER STANDARD, Printausgabe, 22.4.2004)

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