Friedensnobelpreis: 30 Millionen Menschen vorgeschlagen

22. April 2004, 23:49
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Anti-Irakkrieg-Demonstranten vom Februar 2003 wurden von Professoren der Universität in Las Palmas nominiert

Las Palmas - Die rund 30 Millionen Menschen, die im Februar 2003 in aller Welt gegen den Irak-Krieg demonstriert haben, sind als Kandidaten für den Friedensnobelpreis 2004 vorgeschlagen worden. Der Vorschlag wurde von Professoren der Universität in Las Palmas auf den Kanarischen Insel Gran Canaria (ULPGC) unterbreitet. Er sei von den zuständigen Stellen zugelassen worden, teilte die Hochschule am Mittwoch mit.

Wenn die Anti-Kriegs-Demonstranten den Nobelpreis zugesprochen bekommen, solle die Auszeichnung von einem Repräsentanten der Vereinten Nationen entgegengenommen werden. Das Preisgeld würde für humanitäre Projekte im Irak verwendet werden. Die Initiative zu diesem Vorschlag war vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac ausgegangen. Sie wurde auch vom portugiesischen Literaturnobelpreisträger Jose Saramago unterstützt. 32 Professoren und Dozenten des ULPGC-Instituts für Geschichtswissenschaften reichten den Vorschlag offiziell ein. (APA/dpa)

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    Nominiert: Zum Beispiel diese römischen Demonstranten für den Frieden am 15 Februar 2003.

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