Lukas Resetarits erhält den "Karl 2003"

26. April 2004, 19:53
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"Nachspielzeit" führt zum Österreichischen Kabarettpreis - Förderpreis geht an "Die lange Nacht des Kabaretts"

Wien - Der mit 7.000 Euro dotierte Österreichische Kabarettpreis "Karl 2004" geht an Lukas Resetarits für sein 21. Programm "Nachspielzeit". Den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis erhalten Klaus Eckel, Pepi Hopf, Martin Kosch und Thomas Stipsits für ihre "Lange Nacht des Kabaretts". Die Auszeichnungen werden im Rahmen des Österreichischen Kabarettfestivals am 20. September im Vindobona überreicht, wie das Vindobona heute, Mittwoch, in einer Aussendung mitteilte.

Mit "Nachspielzeit", seinem 21. Programm, habe Resitarits, der seit 1977 als Solist auf der Kabarettbühne steht, "einen neuen Höhepunkt seines satirischen Schaffens erreicht." Der "Doyen der politischen Realsatire" gebe mit jedem seiner Programme "ein repräsentatives Stimmungsbild unseres Landes". "Mit der Leichtigkeit einer zwanglosen Plauderei, einer sehr subtilen Mischung aus Schmäh, Melancholie und Politik, bringt Resetarits, wie kaum einer, seinen kompromisslosen Kampf gegen Intoleranz und Abbau des Sozialstaates mit deklariertem sozialkritischem Engagement auf die Bühne."

"Bemerkenswerte Spielfreude"

An den vier Nachwuchskabarettisten, die gemeinsam "Die lange Nacht des Kabaretts" gestalteten, gefiel der Jury aus Veranstaltern, Journalisten und Protagonisten der Kabarettszene vor allem das "große Engagement" und die "bemerkenswerter Spielfreude". Ihre Ensembleleistung bestehe darin, "dem einzelnen Künstler genügend Raum zur Selbstentfaltung zu lassen ohne dabei die Dramaturgie des gesamten Abends aus den Augen zu verlieren."

Die Auszeichnung wird seit 1999 jährlich vergeben, die Preisträger des letzten Jahres waren Thomas Maurer und Werner Brix, in den Jahren zuvor wurden u.a. Alf Poier, Roland Düringer und Severin Groebner ausgezeichnet. (APA)

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