Mehrheit der WählerInnen weiblich

21. April 2004, 10:59
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52,55 Prozent der Wahlberechtigten sind bei PräsidentInnen-Wahl Frauen

Wien - 6,027.709 ÖsterreicherInnen sind bei der BundespräsidentInnenwahl kommenden Sonntag wahlberechtigt. Wie seit jeher überwiegen die Wählerinnen - was möglicherweise eine Rolle spielen könnte, hat doch mit ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner eine Frau reale Chancen, Bundespräsidenten zu werden. 52,55 Prozent bzw. 3,167.289 der Wahlberechtigten sind weiblich.

Anstieg männlicher Wähler

Gegenüber den vorigen Wahlen ist die Zahl der Wahlberechtigten weiter gestiegen: 5,848.584 waren es bei der PräsidentInnenwahl 1998, 5,912.592 beim bisher letzten bundesweiten Wahlgang, der Nationalratswahl 2002. Mit einem Zuwachs von 1,95 Prozentpunkten gegenüber der Nationalratswahl sind nun erstmals mehr als sechs Millionen wahlberechtigt. Beim Zuwachs waren die Männer allerdings stärker als die Frauen: Um 2,31 Prozentpunkte ist die Zahl der Wähler seit 2002 gestiegen, um nur 1,62 Prozentpunkte die der Wählerinnen.

NÖ-WählerInnen führen

Unter den Bundesländern gibt es die meisten WählerInnen in Niederösterreich. Wien liegt - schon seit einiger Zeit - an zweiter Stelle. Mehr als eine Million Wähler gibt es noch in Oberösterreich. Den stärksten WählerInnen-Zuwachs gegenüber der Nationalratswahl weist Vorarlberg auf, das aber dennoch auf Platz 8 blieb. Die wenigsten Wahlberechtigten gibt es im Burgenland. Den schwächsten Zuwachs verzeichnete Wien.

Auslands-ÖsterrreicherInnen

66.309 bzw. 1,10 Prozent der 6,027.709 Wahlberechtigten sind Auslands-ÖsterreicherInnen. Sie können mittels Wahlkarte auch aus dem Ausland wählen. Sollte das Ergebnis am Sonntag sehr knapp ausfallen, könnten die Auslands-Wahlkarten, die auch an UrlauberInnen vergeben werden, den Ausschlag geben. Sie müssen erst bis spätestens 30. April in Österreich eingelangt sein. Wie viele Wahlkarten - die noch bis Donnerstag beantragt können - vergeben wurden, wird am Samstag feststehen.

Zur Teilnahme an der Bundespräsidentenwahl sind österreichische StaatsbürgerInnen berechtigt, die spätestens am 25. April 18 Jahre alt, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Stichtag (2. März 2004) in die Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eingetragen waren. (APA)

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