Allein im April 100 US-Soldaten im Irak getötet

22. April 2004, 09:52
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Höchste Verluste seit Kriegsbeginn

Bagdad Bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe ist am Dienstag in der nordirakischen Stadt Mosul (Mossul) ein US-Soldat getötet worden, wie ein Militärsprecher mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der im April gewaltsam ums Leben gekommenen US-Soldaten auf 100. Dies sind die höchsten Verluste der amerikanischen Streitkräfte seit Beginn des Irak-Kriegs im März vorigen Jahres.

Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP wurden seit Anfang April auch mindestens 1.100 Iraker bei Kämpfen getötet. Die Zahl beinhaltet Aufständische, Sicherheitskräfte und Zivilpersonen. Die Bombe in Mosul detonierte den Angaben zufolge, als ein Militärkonvoi vorüberfuhr. Bei dem Anschlag wurden ferner vier amerikanische Soldaten und drei irakische Zivilpersonen verletzt. (APA/AP) -

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