"Es gibt keinen Unix-Code im Linux-Kernel"

28. April 2004, 10:29
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Startup-Firma bietet nach sechsmonatigem Code-Vergleich Produktversicherung an

Während der vermeintliche Unix-Rechteinhaber SCO sich bisher standhaft weigert, konkrete Beweise für die Anschuldigung, dass der Linux-Kernel illegalerweise Unix-Code enthalte, vorzulegen, haben nun andere diese Analyse selbst vorgenommen: Die Startup-Firma Open Source Risk Managment (OSRM) hat bekannt gegeben, dass man nach einer sechsmonatigen detaillierten Code-Analyse und der Rückverfolgung der Herkunft der einzelnen Teile sei man sicher, dass weder im Kernel 2.4 noch in der Version 2.6 kommerzieller Unix-Code enthalten sei.

Angebot

Das OSRM möchte entsprechend künftig Produktversicherungen anbieten, die Linux-Firmen, Großkunden und EntwicklerInnen vor den finanziellen Risken, die durch Klagen ähnlich der von SCO, entstehen. Das OSRM wurde vom Rechtsanwalt und Risikokapitalgeber Daniel Egger ins Leben gerufen, beteiligt ist mit Pamela Jones auch die Betreiberin der News-Seite Groklaw, die sich vor allem der detaillierten Analyse der Vorgänge rund um die SCO-Anschuldigungen widmet. (apo)

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