Einigung bei Sammelklage gegen Microsoft

28. April 2004, 11:04
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Einzelheiten im "Fall Minnesota" müssen noch ausgearbeitet werden

Mit einer Einigung haben der Softwarehersteller Microsoft und mehrere Kläger einen Prozess wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens des Unternehmens beigelegt. Nach Angaben der Anwälte hatten die Kläger im US-Staat Minnesota 505 Millionen Dollar (419 Mill. Euro) von Microsoft gefordert. Einzelheiten des Vergleichs müssten noch ausgearbeitet werden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Zu teuer

Microsoft habe gegen das Kartellrecht von Minnesota verstoßen, indem es für verschiedene Microsoft-Programme einen zu hohen Preis von den Kunden verlangt habe, hieß es in der Klageschrift. Der Konzern hat bereits in neun Staaten sowie in der Hauptstadt Washington ähnliche Einigungen erzielt und dabei insgesamt 1,5 Milliarden Dollar an die Kläger gezahlt. Verfahren in 16 weiteren Staaten wurden von den Gerichten abgelehnt.(APA/AP)

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Microsoft

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    Microsoft-Chef Steve Ballmer hat leicht Lachen - in den USA konnte erneut eine Einigung in einem Verfahren erzielt werden.

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