Vom Hasen auf den Hund gekommen

23. April 2004, 21:19
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Künstler Ottmar Hörl schließt in Bayreuth mit 1.000 schwarzen Hunden an "Das große Hasenstück" von Nürnberg an

Bayreuth - Nach dem Kunstprojekt "Das große Hasenstück" mit 7.000 grünen Dürer-Hasen auf dem Nürnberger Hauptmarkt hat der Künstler Ottmar Hörl nun Bayreuth als Schauplatz für eine Kunstaktion ausgewählt. Mit Beginn der Festspielzeit sollen 1.000 schwarze Hunde aus Kunststoff die Parkbänke in der Wagner-Stadt zieren, teilte das Projektbüro des Künstlers am Montag mit. "Richard Wagner für das 21. Jahrhundert" nennt der Kunstprofessor sein neuestes Projekt und will damit an die Lieblingsrasse des Komponisten, den Neufundländer, erinnern.

Hunde - fast in Lebensgröße

Wie schon in Nürnberg sollen die fast lebensgroßen Hunde nach Ausstellungsende verkauft werden. "Signierte Kunstwerke kosten 500 Euro, unsignierte Neufundländer 190 Euro", sagte Silke Diwisch aus Hörls Projektbüro. Ein weiterer Teil des Kunstprojektes seien 30 Smart-Autos, die während der Festspieltage in der Bayreuther Fußgängerzone stehen sollen. Hörl wolle damit das Auto zu einem Konzertsaal machen. Aus den Stereoanlagen der Smarts, die mit der Aufschrift "Opernhäuser des 21. Jahrhunderts" sowie mit dem Wagner-Hund aus Kunststoff gekennzeichnet seien, solle tagsüber Wagner-Musik erklingen. (APA/dpa)

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