"Jahrhundertfund" in Ägypten: Stein mit zweisprachiger Aufschrift

von Redaktion  |  13. Mai 2004, 12:58

Grabungsleiter: "Ein vergleichbarer Stein ist seit rund 120 Jahren nicht mehr gefunden worden"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Blanca Hohn  
21.04.2004 14:03
"Er dokumentierte die Macht und die Wohltaten von Ptolemaios III.".

Na toll, ausgerechnet eine politikerpropaganda-aussendung hat die jahrtausende überlebt.

"Wählen Sie Ptolemaios, damit Ihre Getreiderationen auch in Zukunft sicher sind!"

Hat sich nicht viel verändert... :-)

Tommy None-of-your-Business
21.04.2004 16:47
und ...

für was glaubst du wurden die pyramiden gebaut?

künstliche alpenvorland?

hanni bal
20.04.2004 08:49
Aufgebauscht ?

Der Bericht gibt keinerlei Auskunft, welche grundlegenden Wissenslücken denn durch diese Texte gefüllt werden könnten.

recycle _or die 
24.04.2004 19:52

wahrscheinlich weils die forscher selber noch nicht wissen...

Dieter Bergmayr
20.04.2004 01:36
abschrift?

wurde das ding denn nicht fotografiert?
wird da wirklich noch mit der hand nachgemalt???
oder handelt es sich da bloss um einen terminus technikus - also auch das foto wäre dann einen abschrift?

buckl rutscha
20.04.2004 13:55
photograph?

vielleicht hilft es ihnen, wenn Sie den "zum vergroessern" knopf druecken...

Stephan Weinberger 
20.04.2004 12:17
Teils teils

Natürlich hat der (Digital)Fotoaparat auch in der Archaeologie schon lange Einzug gehalten, vieles wird aber tatsächlich noch per Bleistift festgehalten. Auf einer Zeichnung kann man halt auch Details hervorheben, wichtige Stellen markieren und/oder beschriften, ... Ausserdem besteht nicht die Gefahr, dass im entscheidenden Augenblick die Batterien leer, die Filme durch die Hitze beschädigt oder sontwas schiefgeht...

Heinz Nessizius 
19.04.2004 19:25
Obwohl im Artikel eh schon so viele Jahreszahlen sind

und es darauf auch nicht mehr ankommt, trotzdem eine kleine Korrektur:

///Der Fund entspreche in seiner Art dem "Stein von Rosette", der 1799 die Entzifferung der altägyptischen Hieroglyphen ermöglicht hatte.


Der Stein wurde erst ca. 23 Jahre später im Jahre 1822 "entziffert".

Ich habe mir's deshalb gemerkt, weil ich als Übersetzer immer davon faziniert war, dass Francois Champollion, der Übersetzer des Steins von Rosette für seine Arbeit mit ungewissem Ausgang viele, viele Jahre lang bezahlt wurde.

In der heutigen Zeit müssen Übersetzungen hingegen möglichst schnell, schleißig und immer billiger produziert werden, bis in wenigen Jahren Computer diese Arbeit ganz übernehmen werden.

Marcus1
20.04.2004 10:55
Übersetzung ist nicht Übersetzung

Das war ja eher die Neu/Wiederentwicklung einer ganzen Sprache.
Tatsächlich teile ich Ihre Meinung. Wie bei allem anderen ist der Zwang alles billiger und schneller zu machen der Trend unserer sterbenden Gesellschaftsform. Oft entscheidet ja die Auslegung eines Wortes bei Verträgen alles. Das ist der Wirtschaft egal, da man dort Milliarden ohne mit der Wimper zu zucken verstreut, Hauptsache, die Übersetzung war billig :-)
Wir setzen glaube ich, in eine "billige" Zeit über.
Auf der Strecke werden die Umwelt, die Geisteswissenschaften, die Kultur und der Mensch bleiben.
Leider lernt der Mensch aus seiner Geschichte eben nicht, denn das wiederholt sich nicht zum ersten Mal!

blue notes 
20.04.2004 10:43
NIE IM LEBEN !

Ich bin Dolmetsch - habe das studiert - und kenne mich auch in Psychologie (ebenfalls studiert) und EDV (Autodidakt ;-)) etwas aus.

Und ich sage: Mit keiner der uns heute auch nur im Ansatz bekannten Technologien wird es möglich sein, menschliche Kommunikation adäquat zu beherrschen. Das Gleiche gilt für die Künstliche Intelligenz.

Da müsste uns schon eine radikale Neuerung einfallen.

Und nein, es handelt sich nicht um ein reines Mengenproblem, also dass der Roboter nur lernen muss, nicht gegen die nächste Ecke zu donnern, dann erweitern wir das Prinzip einfach mit Rechen- und Speicherleistung.

Wann ist denn so ein Roboter gekränkt? Entwickelt er ein Ich? Träumen Roboter? Wie übersetzt er eine Theaterkritik?

Keine Angst!

Amanda4712
20.04.2004 09:48

Damals stand man ja noch vor ganz grundlegenden Fragen nach Sprache und Schrift in der fraglichen Zeit. Grundsätzlich gilt, dass jedes wissenschaftliche Ergebnis zehn neue Fragen aufwirft (manches nur neun, sei’s drum).

Amanda4712
20.04.2004 09:43

Tja, das eine war eben auch eine Premiere, heutiges hat Tagesaktualität. Aber nicht nur in der Übersetzung (die dich natürlich stark berührt), der ganze Umgang mit der Sprache ist zum Schmeissen. Zu 95%

Norbert Alexander Thek
20.04.2004 09:43

Abgesehen davon das ich dieses ewige Jammern nicht wirklich toll finde, kann ich Sie beruhigen, das es eher noch einige Jahrzente, als Jahre dauern wird, bis die Computer eine ähnliche Qualität beim übersetzen ereichen, wie die Menschen!

Jim Kirk
19.04.2004 15:13
In Kärnten könnt des nicht passieren

das archäologen mal was zweisprachiges finden.

HabeAngst DeshalbBleibeIchAnonym :)
20.04.2004 10:42
falsch

in unterkärnten sind die meisten ortschaften schon lange zweisprachig beschildert.

KjeSoSumniki 
20.04.2004 12:23
Nein, DAS ist falsch

nur eine handvoll Ortschaften ist tatsaechlich zweisprachig beschildert. Nicht einmal die 25% Grenze ist verwirklicht (z.B. es fehlt Bleiburg/Pliberk). In vielen Faellen hat man ueberhaupt keine Ortstafel aufgestellt anstelle einer zweisprachigen.

David Krommer   
20.04.2004 10:20
Wenn sich die Lage da unten so weiter entwickelt...

finden Archäologen aber sicher Räucherstelen und Standbilder eines großen Regionalfürsten....

Tommy None-of-your-Business
20.04.2004 07:58
wobei nicht vergessen werden darf...

... dass die spö maßgeblich daran schuld trägt.

denn es gab eine zeit vorm haider und da waren die landeshauptmänner spö'ler.

Feingeist
21.04.2004 13:59
und trotzdem

ist seit der machtübergabe an einen freiheitlichen nichts mehr passiert
wer ist also besser? jener der es früher verabsäumt hat oder jener der es jetzt tut?

mfg

Tommy None-of-your-Business
21.04.2004 16:43
stimmt schon

aber ich habe es auch nie von haider erwartet.

aber von der spö schon, und wenn sie jetzt schreien ist es populismus pur. denn keiner glaubt, dass ein landeshauptmann ambrozy etwas ändern wird. und bk gusi oder bp fischer werden auch nichts daran ändern.

rot reden, braun leben.

joop burger 
19.04.2004 19:01
stimmt!

wessen wohltaten sollte man aber auch dokumentieren?????

pelimbert, der indiskutable
20.04.2004 10:24
und

was ist mit der wohltat, der geldabgabe an die armen pensionisten, nachdem seine wiener marionetten (sind nicht alle weiblich, wie ferrero-waldner behauptet) wieder mal ihr analphabetentum bzw. ihre inkompetenz zur schau trugen und einen superbeschluss zustandegebracht haben?

und dann noch seine hilfe für dieverse unterjochte wüstenvölker? eine liste wohltaten, die laufend länger wird.......lobet den herrn, amen.

Jim Kirk
19.04.2004 21:06
Na bitte und was ist mit dem Jörgl seine

Plakate mit den nackten kinderpopos.
Wenn das Kindergeld keine wohltat ist warum reden sie es uns dann dauernd ein?

matija schellander
19.04.2004 18:22
http://www.copi.at/fotos.php

schauts mal ganz unten nach.....

per verser 
19.04.2004 18:22

da sieht man, welch lange tradition zweisprachige ortstafeln haben.

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