Lob für Bushs "Kreuzzug" gegen den Terror

24. April 2004, 16:34
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Schreiben an mögliche Geldgeber betont Zielstrebigkeit des Präsidenten bei seinen Bemühungen in Afghanistan und im Irak

Washington - Die Wahlkampfmannschaft von US-Präsident George W. Bush hat dessen Kampf gegen den Terrorismus als "Kreuzzug" gelobt. Bush hatte den Begriff nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 verwendet und damit insbesondere unter Moslems weltweite Empörung ausgelöst. Der Wahlkampfleiter von Bushs Republikanischer Partei, Marc Racicot, bestätigte, dass in einem Schreiben vom 3. März an potenzielle Geldgeber in Florida der Präsident dafür gelobt worden sei, dass er "einen globalen Kreuzzug gegen den Terrorismus anführt". Der Brief haben die Zielstrebigkeit des Präsidenten bei seinen Bemühungen in Afghanistan und im Irak betonen sollen, Menschen zu befreien und zwar "nicht nur für einen Monat, nicht für einen Tag, nicht für zehn Jahre, sondern für 100 Jahre", erklärte Racicot. Dies drücke der Brief auch aus.

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Verteidigungsministerium bei Washington hatte Bush erklärt: "Dieser Kreuzzug, dieser Krieg gegen den Terrorismus wird einige Zeit dauern." Bush hatte später seine Wortwahl bedauert. (APA/Reuters)

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