Bremer betont Notwendigkeit von weiterer US-Truppenpräsenz im Irak

20. April 2004, 10:38
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US-Verwalter: Formelle Amtsübergabe ändert überhaupt nichts

Bagdad - US-Zivilverwalter Paul Bremer hat das irakische Volk in ungewöhnlich direkter Form auf eine längere amerikanische Truppenpräsenz vorbereitet. Die formelle Übergabe der Souveränität am 30. Juni werde nichts daran ändern, dass die irakischen Sicherheitskräfte alleine noch nicht die Gefahren durch Aufständische abwenden könnten, sagte Bremer in einer am Sonntag in Bagdad veröffentlichten Erklärung.

"Es ist klar, dass die irakischen Sicherheitskräfte noch nicht in der Lage sein werden, allein mit diesen Bedrohungen bis zum 30. Juni fertig zu werden, wenn eine irakische Regierung die Souveränität übernimmt", sagte Bremer. Die beiden vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass der Irak noch auf Hilfe von außen angewiesen sei, sagte er zu den Kämpfen in Falluja und im schiitischen Süden des Irak. (APA/AP)

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