Dutzende Tote bei Gefechten an irakisch-syrischer Grenze

19. April 2004, 15:30
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Rebellen griffen Besatzungssoldaten an - Fünf US-Marines getötet

Washington - Bei einem heftigen Feuergefecht zwischen US-Truppen und irakischen Aufständischen sind nach einem Zeitungsbericht nahe der Grenze zu Syrien fünf US-Marineinfanteristen getötet worden. Die Armee bestätigte am Sonntag in Bagdad einen entsprechenden US-Zeitungsbericht. Neun weitere seien am Samstag verletzt worden; zudem seien auf irakischer Seite dutzende Kämpfer ums Leben gekommen, berichtete die US-Zeitung "St. Louis Post-Dispatch" auf ihrer Website.

Schwerste Kämpfe seit langem

Bei den 14 Stunden währenden Gefechten habe es sich um einen der schwersten Kämpfe seit langem gehandelt, in den US-Soldaten verwickelt worden seien.

Dem Bericht zufolge griffen fast 300 Aufständische aus Falluja und Ramadi am frühen Samstag die US-Marines nahe der Grenzstadt Husaibah an. Die Rebellen hätten zuerst eine Bombe an der Straße gezündet, um die Soldaten aus ihrem Stützpunkt zu locken, und dann 24 Mörsergranaten abgefeuert. Die Marineinfanteristen hätten das Feuer erwidert. Mehr als 20 Iraker seien festgenommen und zum Verhör in den Hauptstützpunkt der Marines, Camp el Kaim, gebracht worden. Noch am späten Samstag beschossen laut der Zeitung US-Kampfhubschrauber gegnerische Posten rund um das Fußballstadion von Husaibah. (APA)

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