Zwei japanische Geiseln in Bagdad freigelassen

17. April 2004, 20:18
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Männer waren seit Mittwoch vermisst - Entführte in "sehr guter" gesundheitlicher Verfassung

Bagdad - Zwei im Irak verschleppte japanische Staatsbürger sind offenbar wieder auf freiem Fuß. Die beiden Japaner seien in Bagdad freigelassen worden, teilte ein Mitarbeiter des Komitees moslemischer Gelehrter, Scheich Abdul Salam Kubaissi, in der irakischen Hauptstadt mit. Sie seien in "sehr guter" gesundheitlicher Verfassung. Die arabischen Fernsehsender Al Arabiya und Al Jazeera berichteten am Samstag, die beiden Japaner seien in einer Bagdader Moschee an islamische Geistliche und Vertreter der japanischen Regierung übergeben worden.

Die japanische Regierung hatte erst kurz zuvor bekannt gegeben, dass die beiden Japaner "wahrscheinlich" entführt worden seien. Der 30-jährige Journalist Junpei Yasuda und der 36-jährige Friedensaktivist Nobutaka Watanabe waren verschwunden, als sie am Mittwoch zur Absturzstelle eines US-Hubschraubers westlich von Bagdad fuhren, um Fotos zu machen. Am Donnerstagabend waren drei in der Vorwoche entführte Japaner von ihren Entführern freigelassen worden. (APA/AFP/AP)

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    Die Entführung der beiden japanischen Zivilisten Nobutaka Watanabe (links) und Jumpei Yasuda war erst wenige Stunden vor ihrer Freilassung bekanntgegeben worden.

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    Der Japaner Jumpei Yasuda beim Telefonieren vor der Al-Quara-Moschee in Bagdad nach seiner Freilassung.

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