Ambulante Blutwäsche, aber Problem der Finanzierung

29. April 2004, 15:33
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Der Vorschlag von Primar Ernst Wolner soll mit Fondsfinanzierung erprobt werden

Wien - Die Wiener Volkspartei unterstützt den Vorschlag von Primar Ernst Wolner (AKH), wonach die Blutwäsche für viele Patienten auch ambulant zu organisieren wäre. Wolner hatte diesen Vorschlag im STANDARD gemacht, da seit Wochen über die angeblich unzureichende (mitunter nächtliche) Versorgung von Dialysepatienten in Spitälern debattiert wird. Wolner sieht aber ein Problem der Finanzierung.

VP-Stadtrat Johannes Hahn meint, man könne über den Krankenanstaltenfinanzierungsfonds Pilotprojekte wie jenes der ambulanten Dialyse finanzieren. Der Fonds sehe Projekte vor, die eine bessere Verzahnung von Spital und niedergelassenen Ärzten bringe. Das könne man am Beispiel der Dialyse erproben. (aw, DER STANDARD Printausgabe 17/18.4.2004)

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