Patent auf Dateisystem FAT unter Beschuss

25. April 2004, 15:54
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Stiftung wendet sich gegen "Fehlentwicklungen im Patentrecht" - Microsoft könnte Lizenzeinnahmen verlieren

Gegen das Microsoft-Patent auf das Dateisystem FAT wendet sich die Public Patent Foundation, darum hat diese nun einen Antrag auf Prüfung eines der entsprechenden Patente gestellt. Konkret soll festgestellt werden, inwiefern die Arbeit des Softwareriesen auf Vorarbeit anderer beruhe und an sich gar nicht patentierbar ist.

Beispielhaft

Die Stiftung sieht sich aber nicht als Gegner Microsofts, sondern will viel mehr auf Probleme im US-Patentrecht aufmerksam machen. Für die Redmonder könnte dies allerdings auch recht handfeste Auswirkungen haben. Schließlich verlangt die Firma seit Ende 2003 Lizenzzahlungen für den Einsatz von FAT, dies betrifft vor allem Hersteller von Speichermedien wie Smart Cards oder Memory Sticks, die normalerweise von Haus aus mit dem Microsoftschen Dateisystem formatiert sind.

Insignifikant

Würde das Patent gekippt würden dem Konzern damit auch in Zukunft die dadurch getätigten Einnahmen - 0,25 US-Dollar pro Gerät / maximal 250.000 US Dollar pro Hersteller - verloren gehen. (red)

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