Rekord bei geringfügig Beschäftigten

25. April 2004, 19:45
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Im März 223.459 Personen - Mehr als doppelt so viel Frauen wie Männer

Wien - Die Zahl der geringfügig Beschäftigten hat im März 2004 mit 223.459 einen Höchstwert erreicht. Nach Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger waren im Vormonat 65.703 Männer und 157.756 Frauen geringfügig beschäftigt.

Zu den geringfügig Beschäftigten kommen noch die geringfügigen Dienstverträge. Diese betrugen im März 45.898. Davon waren 19.126 auf Männer und 26.762 auf Frauen entfallen. Die Zahl der freien Dienstverträge, die über der Geringfügigkeitsgrenze von 316,19 Euro liegen, betrug im März 24.930. Die Aufteilung nach Frauen (12.392) und Männern (12.538) ist hier praktisch gleich.

Im Arbeitsrecht gelten keine Normen

Der Freie Dienstnehmer gilt in der Sozialversicherung zwar als Unselbstständiger, aber in allen anderen Bereichen als Selbstständiger. Das heißt, im steuerlichen Bereich ist er einkommenssteuerpflichtig, im Arbeitsrecht gelten überhaupt keine Normen, er hat keinen Urlaubsanspruch, keinen Abfertigungsanspruch und keinen Entgeltfortzahlungsanspruch im Krankheitsfall. Während die Zahl der geringfügig Beschäftigten fast kontinuierlich (mit Ausnahme saisonaler Gründe) steigt, geht jene der Freien Dienstnehmer leicht zurück.

1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze verdienen.(APA)

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