Dschibuti: Über 100 Todesopfer bei heftigen Regenfällen

16. April 2004, 20:56
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Mehr als 10.000 Menschen obdachlos - Gefahr von Infektionskrankheiten steigt

Nairobi - Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfälle sind in Dschibuti am Horn von Afrika bisher 114 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte Steve Penny von der kenianischen Vertretung des Internationalen Roten Kreuzes (IRK) in Nairobi. Unter den Todesopfern seien zahlreiche Kinder.

Mehr als 10.000 Menschen seien durch die sintflutartigen Regenfälle obdachlos geworden. Viele hätten auf Sandbänken in ausgetrockneten Flussbetten gelebt. Besonders betroffen seien zwei Dörfer und ein Vorort der Hauptstadt Dschibuti, wo Häuser beschädigt und Telefonverbindungen unterbrochen wurden. Heftige Stürme hätten Dächer von den Häusern gerissen.

"Durch das viele Wasser besteht jetzt die Gefahr von Infektionskrankheiten", sagte Penny.(APA/dpa)

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