Apple Österreich baut Shops um und Vertriebsstellen aus

25. April 2004, 15:37
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Digitaler Musikplayer iPod soll Kunden für andere Apple-Produkte begeistern

Der Computerhersteller Apple will in Österreich seine Verkaufsstellen für den MP3-Player iPod heuer auf 100 verdoppeln und seine 7 Apple-Center umbauen. Durch das Redesign soll den Kunden ein verbessertes Multimediales Erlebnis geboten werden, erklärte am Donnerstag Apple Österreich-Chef Christian Maranitsch im APA-Gespräch. Durch den iPod sei es gelungen, indirekt neue Kunden für Apple-Computer anzusprechen, die bisher primär von Verlagen, Werbeagenturen und Designstudios verwendet werden.

Zufrieden mit Niedermeyer

Sehr zufrieden zeigte er sich mit der Zusammenarbeit mit der Elektrohandelskette Niedermeyer, wo seit einigen Monaten in eigenen Multimediabteilungen Apple-Produkte angeboten werden. Eine Exklusivvereinbarung gebe es jedoch keine, wichtig sei, dass man im jeweiligen Segment die richtige Zielgruppe anspreche. Konkrete Pläne für eine Ausweitung auf andere Handelspartner gibt es laut dem Apple-Chef aber nicht.

Die Geschäftsentwicklung in Österreich entspricht laut Maranitsch der des Gesamtkonzerns, und die war äußerst erfolgreich. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 verdiente der Konzern 38 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 1,59 Mrd. Euro.(APA)

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