Oberösterreicher überlebten 15.000 Volt-Stromschlag

15. April 2004, 21:03
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Arbeiter berührten auf Autobahnbaustelle mit Eisenstangen die starkstromführende Fahroberleitung der Pyhrnbahn

Linz - Großes Glück hatten laut Gendarmerie und Ärzten am Donnerstag zwei Arbeiter auf der Autobahnbaustelle der A9, der Pyhrnautobahn in Micheldorf (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich. Die beiden Männer hatten mit Eisenstangen die starkstromführende Fahroberleitung der Pyhrnbahn berührt und den Unfall schwer verletzt überlebt.

Bei den beiden Bauarbeitern handelt es sich laut Bezirksgendarmeriekommando Kirchdorf um serbische Staatsbürger im Alter von 34 und 27 Jahren. Die Männer hatten kurz vor Mittag versucht, zwei 14 Meter lange und 33 Millimeter dünne Eisenstangen in eine neue Brücke einzufädeln, die über die Pyhrnbahnstrecke führt. Dabei berührten die Männer die Fahroberleitung der ÖBB und gerieten in den 15.000 Volt starken Stromkreis.

Mit Notarztwagen und Rettungshubschrauber wurden die Männer in die Krankenhäuser Kirchdorf und Rottenmann gebracht. Laut Auskunft der behandelnden Ärzte dürften die Männer den Unfall überleben, sie werden die nächsten Tage aber wohl noch in der Intensivstation verbringen müssen. Ein Stromschlag dieser Stärke sei sehr risikoreich, so die Ärzte im Landeskrankenhaus Kirchdorf. Lebensgefahr bestehe derzeit aber nicht. (APA)

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