Benita - die Erste

15. April 2004, 13:29
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Ein Leserinnen-Brief gegen die Wahl von Ferrero-Waldner zur Bundespräsidentin

Obwohl – oder gerade weil bei den neuesten Umfragen immer mehr Frauen zwischen 25 und 40 angaben, bei der kommenden Wahl Benita Ferrero-Waldner zu wählen, frage ich mich, ob mir die "feministische" Seite der Kandidatin vielleicht nur noch nicht aufgefallen ist.

Andererseits fügten die Wählerinnen hinzu, dass sie ihr ihre Stimmen nicht aufgrund ihrer Kompetenzen geben, sondern weil sie endlich einmal eine Bundespräsidentin wollen.

Nun stellt sich für mich die Frage, ob man in unserer "gleichberechtigten, emanzipierten" Welt nicht fähig ist, zwischen Kompetenz und Geschlecht zu unterscheiden!?

Gleichberechtigung kann doch nicht bedeuten, dass eine Frau ihres Geschlechtes wegen bevorzugt wird, obwohl der männliche Kandidat vielleicht weitaus besser geeignet wäre.

Zudem vertritt die Kandidatin nicht gerade die Anliegen der modernen Frauen, sondern steht brav und lächelnd hinter ihrem Herd, wie es den Vorstellungen unseres Bundeskanzlers entspricht, mit dem sie, wie sie zu betonten pflegt, nur kooperiert – und nicht nach seiner Pfeife tanzt.

Wenn Österreichs Frauen diese Frauenpolitik unterstützen – und in Österreich sind 54 Prozent der Bevölkerung Frauen – wird wirklich Benita I. unser Land regieren.

Schwarz-Blau, eine konservative Präsidentin ... da wird es Zeit sich zu überlegen, in welchem Land man um Asyl ansuchen soll.

TK

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    Ferrero-Waldner im Wahlkampf...
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