Themenarm, niveaulos, kindisch

25. April 2004, 16:58
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An gewichtigen Themen mangelt es den beiden Kandidaten nicht, an griffigen Aussagen umso mehr - eine Ansichtssache

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Über ihr Amtsverständnis:

Gewissen der Nation oder Löwin mit Herz - auf diese Chiffren werden die beiden Kandidaten gemeinhin reduziert. ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner sieht sich nach eigenen Worten auch als "Anwältin der Menschlichkeit" und als "Bürgerpräsidentin". SPÖ-Bewerber Heinz Fischer definiert sich als "Staatsnotar", aber nicht als "Gegenkanzler". Beide distanzieren sich klar von Thomas Klestils Amtsanspruch. Ferrero will sich in "tagespolitische Fragen nicht einmischen", Fischer vor allem als "moralische und politische Autorität" agieren.

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