Oberösterreich: Keine groben Mängel bei der Schweinemast

15. April 2004, 16:11
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Untersuchung durch einen Amtstierarzt erbrachte am Dienstag keinen Anlass zu Sofortmaßnahmen

Linz - Entlastung gibt es jetzt für jenen Innviertler Schweinemastbetrieb, der in den vergangenen Tagen - DER STANDARD berichtete - wegen vermeintlicher Missstände in das Kreuzfeuer der Kritik von Behörden und Tierschützern geraten ist. Eine vom Land Oberösterreich angeordnete Untersuchung durch einen Amtstierarzt und Vertreter der Bezirkshauptmannschaft erbrachte am Dienstag keinen Anlass zu Sofortmaßnahmen.

Die Besitzer hätten sich bei dem Lokalaugenschein sehr kooperativ gezeigt, so eine Sprecherin der Behörde. Seit den letzten Beschwerden und Anzeigen hätte sich im Betrieb "schon sehr viel getan": Die Zahl der Mastschweine sei mittlerweile von ehemals 3600 auf 1600 gesenkt worden, und auch über eine künstliche Beleuchtung und ein Entlüftungssystem verfüge der Betrieb inzwischen. Der derzeitige Zustand sei sicher "noch nicht optimal", es gebe aber keinen Grund, sofort einzuschreiten. Man habe zwar auch kranke Tiere vorgefunden, diese wurden aber "ordnungsgemäß getrennt" von den gesunden Schweinen gehalten. (mro, DER STANDARD Printausgabe 15.4.2004)

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