Geldnot trieb Klausjürgen Wussow fast ins "Big Brother"- Haus

18. April 2004, 19:11
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Gleich für mehrere Tage wollte der Schauspieler ins TV-Gefängnis - sein Arzt hat ihm dringend abgeraten

Köln - Klausjürgen Wussow hat seine Zusage für einen mehrtägigen Besuch bei "Big Brother" zurückgezogen. Der für das RTL2-Projekt eingestellte Arzt habe dem 74-jährigen Schauspieler von einem Einzug abgeraten, sagte Sprecherin Maren Mossig am Dienstag in Köln. Zwar könne Wussow ein Kurzbesuch von einigen Stunden zugemutet werden, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht zu "Big Brother" gehe, liege bei 90 Prozent.

Gegen Gage ins TV-Gefängnis

Vor Ostern habe es eine telefonische Vereinbarung gegeben, dass Wussow gegen Gage für zwei Nächte ins "Big-Brother"-Haus einziehen werde. Über die Feiertage sei man aber auf Grund der Bedenken des Arztes zur Ansicht gekommen, dass die Strapazen der dauernden Kamerabeobachtung dem 74-Jährigen zu stark zusetzen könnten.

Geldnot

Abgemacht war laut Mossig, dass Wussow als Professor Brinkmann auftreten und mit den "Big-Brother"-Bewohnern die "Schwarzwaldklinik" inszenieren sollte. Der Schauspieler sollte als Regisseur die Rollen bestimmen und den Text abnehmen. Nach "Bild"-Informationen sollte er dafür 5.000 Euro bekommen. Der Vertrag sei auf Initiative von Wussows neuer Ehefrau Sabine zu Stande gekommen; das Paar sei in Geldnot.

Der Produzent der "Schwarzwaldklinik", Wolfgang Rademann, sagte, er hätte Wussow auch abgeraten. "Er würde die Figur des Professors Brinkmann ins Lächerliche ziehen. Komisch hätte ich das nicht gefunden", sagte Rademann. Er bestätigte, dass er ein ZDF-Special zum 20. Geburtstag der "Schwarzwaldklinik" im Herbst 2005 plant, in dem Wussow wieder Professor Brinkmann spielen soll. (APA/AP)

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    Klausjürgen Wussow braucht dringend Geld

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