Nachlese: Situation für Dialysepatienten "untragbar"

29. April 2004, 15:33
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In Kärnten schlagen Dialysepatienten Alarm: Im LKH Klagenfurt herrsche akuter Personalmangel

In Kärnten schlagen Dialysepatienten Alarm: Im LKH Klagenfurt herrsche akuter Personalmangel. Die derzeit 280 Patienten müssten zum Teil auf den Intensivstationen der Kärntner Spitäler betreut werden, hieß es am Dienstag bei einem Pressegespräch der Selbsthilfegruppe "Arge Niere" in Klagenfurt. Oberarzt Clemens Wieser erklärte am Dienstag, ein Sinken der Qualität in der Behandlung sei zu befürchten: "Wir haben in den vergangenen Jahren einen dramatischen Zuwachs von Patienten, müssen aber mit dem selben Personalstand auskommen." Für Gernot Waste von der Arge ist die Situation für die Kärntner Patienten "untragbar".

Der Kärntner Gesundheitsreferent Peter Ambrozy (SP) genehmigte daraufhin am Dienstag als Sofortmaßnahmen drei zusätzliche Dienstposten, in Klagenfurt sollen Strategien für eine mögliche Ausweitung der Behandlungen erarbeitet werden. (APA/DER STANDARD; Printausgabe, 14.4.2004)

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