Armani plant weitere Luxushotels

21. April 2004, 13:57
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Gute Jahresbilanz trotz Modekrise: Nettogewinn legte 2003 um 14 Prozent zu - Eine Milliarde sollen in Hotels investiert werden

Mailand - Während die meisten Luxus-Modekonzerne weltweit in der Krise stecken, hat Stardesigner Giorgio Armani jetzt für das vergangene Jahr eine überraschend gute Bilanz vorgelegt: Der Nettogewinn sei 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 134 Mio. Euro gestiegen, teilte das Mailänder Modehaus am Dienstag mit. Der Umsatz sei gleichzeitig um 3 Prozent auf rund 1,25 Mrd. Euro geklettert.

Konstanter Umsatz-Anstieg

Weil das Unternehmen sich nicht nur auf Kleidung spezialisiert habe, sondern auch Lederwaren, Schmuck, Brillen, Möbel und Wohnaccessoires vermarkte, "haben wir in den vergangenen 10 Jahren einen überraschenden und konstanten Anstieg des Umsatzes verzeichnet", sagte Finanzdirektor Paolo Fontanello. Zudem seien 38 Mio. Euro vor allem in neue Armani-Geschäfte und die Renovierung älterer Boutiquen investiert worden.

Zehn Luxushotels

Zwar sei die Kleidung nach wie vor der Sektor mit den größten Gewinnen, jedoch hätte 2003 auch das Geschäft mit Uhren und Schmuck einen Zuwachs von 18 Prozent verbucht, sagte Armani. Zugleich kündigte der Modemacher an, dass zeitgleich zu dem bereits geplanten Armani-Luxushotel in Dubai auch ein Armani-Hotel in Mailand gebaut werde. Bis 2007 will Armani weltweit 10 Luxushotels und 4 Ferienanlagen einweihen. Dafür sollen über eine Mrd. Euro investiert werden. (APA/dpa)

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    Giorgio Armani auf dem Laufstef

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