Zweite Reisewelle rollt kommendes Wochenende durch Österreich

18. April 2004, 19:05
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Staus in Westösterreich befürchtet

Am kommenden Wochenende drohen wieder Staus und Behinderungen: Wie die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ in Aussendungen berichteten, rollt ab Freitag eine zweite Reisewelle durch Österreich. Vor allem die Transitstrecken in Westösterreich dürften überlastet sein.

Stark in Anspruch genommen werden laut ÖAMTC unter anderem abschnittsweise die Rheintal Autobahn (A14), die Verbindung über den Fernpass (B179) oder auch die Tauern Autobahn (A10) zwischen Flachau und Salzburg.

Innkreis-Autobahn (A8) in Oberösterreich wird gesperrt

Nach den Blockade-Aktionen auf den Transitrouten während der Karwoche wird am Freitag die Innkreis Autobahn (A8) in Oberösterreich gesperrt. In der Zeit von 17.30 bis etwa 19.00 Uhr wird die A8 zwischen der Anschlussstelle Pichl/Bad Schallerbach und dem Knoten Wels blockiert. Somit sind laut ÖAMTC nicht nur die wichtige Verbindung zwischen Linz und Passau, sondern auch die Verbindung von Graz über die Pyhrn Autobahn (A 9) und die Welser Westspange Richtung Deutschland betroffen. Die Clubs raten diesen Bereich im genannten Zeitrahmen zu meiden.

Die Sanierungsarbeiten auf den Straßen setzen indes voll ein. Der Oswaldiberg Tunnel im Zuge der Umfahrung von Villach in Fahrtrichtung Klagenfurt bzw. Italien wird neuerlich gesperrt. Der Verkehr wird ab Villach/West über die Drautal Straße (B100) und die Ossiacher Straße (B94) zum Autobahnanschluss Villach/Ossiachersee umgeleitet.

Wochenendtouristen erwartet

Es werden auch viele Wochenendtouristen erwartet. Vor allem in Richtung Ungarn und in die Tschechische Republik muss man mit Stau an den Grenzen rechnen. Die großen Übergänge wie Nickelsdorf (H) und Kleinhaugsdorf (CZ) werden daher stark überlastet sein. Der ARBÖ empfiehlt auf kleinere Grenzübergänge wie Drasenhofen (CZ) und Heiligenkreuz (H) auszuweichen.

Am Samstag könnte es im Bereich der Wiener Stadthalle zu vermehrtem Verkehr kommen. Tausende Musikantenstadl-Fans werden sowohl mit dem eigenen Auto als auch mit Reisebussen rund im die Stadthalle für ein Verkehrschaos sorgen. Der ARBÖ-Informationsdienst rät daher allen Besuchern, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu dieser Veranstaltung zu reisen. (APA)

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