Unternehmen haben Nachholbedarf beim Archivieren von E-Mails

20. April 2004, 10:15
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40 Prozent ohne planmäßige Archivierung - Österreichs Betriebe im EU-Schnitt

Wien - Österreichs Unternehmen haben laut einer Studie Nachholbedarf beim Archivieren von von elektronischer Korrespondenz. In Summe archivieren 60 Prozent der Unternehmen ihre elektronischen Mails routinemäßig, während 40 Prozent keine Pläne hinsichtlich der Aufbewahrung ihrer elektronischen Korrespondenz haben. 23 Prozent der Betriebe bewahren ihre E-Mails über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren auf, 37 Prozent der Betriebe archivieren ihren elektronischen Schriftverkehr kürzer als drei Jahre.

Mit diesem Ergebnis liegen die Österreicher beinahe im internationalen Vergleich, so die jüngste Studie von Hitachi Data Systems. 61 Prozent der Unternehmen in Europa bewahren ihre E-Mails drei Jahre und länger auf, 39 Prozent der Befragten haben keine Pläne, um ihre elektronische Post zu archivieren.

Finanzunternehmen archivieren fleißig

Die fleißigsten Archivare von E-Mails sind die Finanzunternehmen, 73 Prozent der Unternehmen aus diesem Sektor bewahren ihren elektronischen Schriftverkehr auf. Bei den Handels-, Vertriebs- oder Transportunternehmen sind es 60 Prozent und bei den Produktionsbetrieben 54 Prozent.

Auf Grund der steigenden Bedeutung elektronischer Daten rechnet John Ryden, Geschäftsführer von Hitachi Data Systems Österreich, damit, dass in den nächsten zwei Jahren immer mehr Unternehmen in die Verwaltung und Archivierung von E-Mails investieren werden. Dabei gehe es neben der finanziellen Transparenz von Unternehmen vor allem um Datensicherheit.(APA)

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