Fast 3.400 Anzeigen wegen Schnellfahrens am Osterwochenende in Wien

16. April 2004, 19:55
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23 Unfälle mit Personenschaden seit Freitag früh

Exakt 3.376 Lenker hat die Wiener Verkehrspolizei im Rahmen einer Schwerpunktaktion am Osterwochenende wegen Schnellfahrens angezeigt, weitere 271 kamen mit Organmandaten davon. Nach Angaben von Oberstleutnant Josef Binder wurden im Rahmen der von Freitag 6.00 Uhr bis Dienstag 6.00 Uhr laufenden Aktion auch zehn alkoholisierte Lenker erwischt.

Die Verkehrspolizei war mit rund 200 Beamten und fünf zusätzlichen mobilen Radargeräten unterwegs. Die Zahl der Anzeigen sei keineswegs exorbitant hoch, sondern entspreche der Zahl der eingesetzten Beamten, sagte Binder der APA. Der "geschwindeste" Lenker war mit Tempo 141 auf der S2 - der Verlängerung der Tangente Richtung Gewerbepark Stadlau - unterwegs, wobei dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h gilt.

23 Unfälle mit Personenschaden

Bei 22 Fahrzeugen wurden wegen technischer Mängel - überwiegend abgefahrener Reifen - die Kennzeichentafeln abgenommen. In 57 Fällen wurden wegen nicht angelegter Sicherheitsgurte Strafen verhängt. 16 Lenker wurden mit dem Handy am Ohr erwischt.

Innerhalb der 96 Stunden ereigneten sich in Wien 23 Unfälle mit Personenschaden. Dabei wurde ein gehbehinderter Mann getötet, 22 Personen wurden verletzt. (APA)

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