Leichtes Erdbeben in Oberösterreich

14. April 2004, 12:21
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Keine Verletzten und Schäden gemeldet

In Hallstatt (Bezirk Gmunden) im Salzkammergut bebte am Ostermontag um 14.55 Uhr für einige Sekunden die Erde. Das Beben erreichte laut einer Presseaussendung des Erdbebenwarndienstes der Wiener Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Dienstag eine Stärke von 1,4 nach der Richterskala, wurde von der Bevölkerung aber kaum wahrgenommen.

"Es war eines der schwächsten Beben seit langem", sagte Seismologe Edmund Fiegweil auf Anfrage der APA. Lediglich zwei Menschen in einem Ortsteil von Hallstatt hätten laut Fiegweil das kurze Zittern der Erde überhaupt bemerkt und sich gemeldet. Auch bei der Gendarmerie in Hallstatt gingen keine Schadensberichte ein.

Auf der zwölfstufigen europäischen makroseismischen Skala erreichte das Erdbeben eine Stärke von etwas über drei Grad. Erst ab Stärke fünf seien leichte Verputzschäden möglich, so der Seismologe. In Hallstatt würden immer wieder leichte Beben registriert. (APA)

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