Linux - eine Gefahr für die nationale Sicherheit?

20. April 2004, 17:30
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Embedded Systems-Entwickler sieht den Einsatz des Open Source Betriebssystem im Verteidigungsbereich als Bedrohung

Der Embedded Systems-Entwickler Dan O'Drowd gießt weiteres Benzin ins Feuer um die Diskussion über verschiedene Zugänge zur Softwaresicherheit: In einem Artikel warnt er vor den Auswirkungen des Einsatzes von Open Source Software in Verteidigungssystemen, dieser würde allen Sicherheitsprinzipien widersprechen.

Gefahren...

Denn schließlich könnten am offenen Entwicklungsprozess auch "feindliche Spionageorganisationen und Terroristen" teilnehmen, um dann "subversiven Code" beizutragen. So werde bereits jetzt Linux-Code teilweise in Russland und China geschrieben, auch die Embedded Linux-Firma Montavista betreibe ein Entwicklungszentrum in Moskau und seit kurzem ein weiteres in Peking.

...oder Vorteile?

Bei Montavista sieht man hingegen gerade im offenen Entwicklungsprozess und der welltweiten Developer Community den entscheidenden Sicherheitsvorteil für Linux, schließlich sei es kein Wunder, dass auch die wohl sicherheitsbewusste Organisation der Welt - die US-Behörde NSA - auf das Open Source Betriebssystem setze. Wenn Linux eine Bedrohung darstelle, dann wohl eher für die Firmen, die auf propietäre Lösungen setzen. (red)

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