Pakistanische Regierung beginnt mit Linux-Migration

19. April 2004, 16:01
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Ab Sommer werden 1.000 AdministratorInnen und 10.000 Desktop-BenutzerInnen für den Umstieg fit gemacht

Schon zu Zeiten, als von einer Linux-Welle im öffentlichen Bereich noch keine Rede war, hat sich Pakistan bereits dem Open Source Betriebssystem verschrieben. Ab Juni soll die Migration der öffentlichen Verwaltung nun auch in der Praxis angegangen werden, zunächst 1.000 AdministratorInnen und 10.000 Desktop-BenutzerInnen sollen per Trainingsprogramm für den Umstieg fit gemacht werden, wie Newsforge berichtet.

Ablauf

Dem zuvor gegangen war im Februar eine in den Zeitungen des Landes beworbene öffentliche Ausschreibung. Der Umstieg wird auf Betreiben des IT-Ministeriums vom Pakistan Computer Board koordiniert. Im Vorjahr wurden von der Regierung 150 Millionen pakistanische Rupien (ca. 3 Millionen Euro) für das Programm genehmigt. (red)

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