Zurück an der Spitze der US-Kinocharts

12. April 2004, 21:30
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Geschichtsepos "The Alamo" geschlagen

New York - Hunderttausende Christen haben in den USA über Ostern für eine Rückkehr des Jesus-Films "Die Passion Christi" an die Spitze der amerikanischen Kinocharts gesorgt. Den brutal inszenierten Film von Mel Gibson über den Leidensweg Jesus sahen sich am Feiertagswochenende weit mehr Amerikaner an als das Geschichtsepos "The Alamo" um die Eroberung von Texas.

Mit Wochenendeinnahmen von 17,1 Millionen Dollar stieg das Gesamtergebnis von "Passion" in den USA auf 354,8 Millionen Dollar (293,5 Millionen Euro). Damit rutschte der Gibson-Streifen auf der US-Liste der finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten um zwei Plätze weiter vor und verdrängte Peter Jacksons "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" von Rang acht.

Der Jesus-Film liegt jetzt knapp hinter Steven Spielbergs "Jurassic Park". Auf Platz eins der ewigen Bestenliste steht mit Gesamteinnahmen in den USA von rund 600 Millionen Dollar James Camerons "Titanic".

Das Epos "The Alamo" mit Dennis Quaid, Billy Bob Thornton und Jason Patric erreichte an seinem Premierenwochenende mit 9,2 Millionen Dollar nur einen enttäuschenden dritten Platz hinter der Comicverfilmung "Hellboy" (11,1 Millionen). Den Bronze-Rang musste sich "The Alamo" zudem mit der Komödie "Johnson Family Vacation" teilen, die ebenfalls 9,2 Millionen Dollar einspielte. (APA/dpa)

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