Grüne: "Schluss mit Peinlichkeiten"

16. April 2004, 15:13
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Kogler: "Und Schluss mit den mäßig lustigen Kindereien"

Wien - Die Grünen fordern "Schluss mit den Peinlichkeiten" im Präsidentschafts-Wahlkampf. Budgetsprecher Kogler rief beide Kandidaten auf, sich vom "lächerlichen Abgleiten" in einen Streit um das Verteilen von Süßigkeiten und um Plakatkleister" zu distanzieren und sich wichtigeren Themen zuzuwenden. Benita Ferrero-Waldner und Heinz Fischer liefen sonst Gefahr, weiter an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Die Grünen würden jedenfalls bei ihrer Haltung bleiben, keine Wahlempfehlung abzugeben. Kritik übt Kogler gegenüber der APA auch an der sowohl von ÖVP als auch von SPÖ nicht eingehaltenen Obergrenzen bei den Wahlkampf-Ausgaben. Die Begrenzung mit vier Millionen Euro könne ja nur mehr nach oben durchbrochen werden, bzw. sei offenbar schon längst durchbrochen. "Als Beweis können die Riesenplakate an jeder Autobahnabfahrt gelten, wo der Verkehrsteilnehmer systematisch und vielfach niedergegrinst wird," meint Kogler. Er wünscht sich daher eine Offenlegung der Wahlkampfkosten.

"Und Schluss mit den mäßig lustigen Kindereien," verlangt Kogler. Fischer und Ferrero könnten sich durchaus von diesen Nicht-Problemen distanzieren, die an das Schiedsgericht herangetragen werden. (APA)

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