Kein Ende der Gefängnisrevolte in Ecuador abzusehen

12. April 2004, 00:02
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35 Geiseln freigelassen

Quito - Die Revolte in mehreren Gefängnissen Ecuadors für bessere Haftbedingungen und eine Verkürzung der Haftzeiten ist auch am Ostersonntag fortgesetzt worden. Die Meuterer hätten inzwischen 35 Geiseln freigelassen, berichtete die Zeitung "El Comercio" am Sonntag. Weiterhin hielten sich aber hunderte Angehörige und Freunde der Häftlinge überwiegend freiwillig in den Gefängnissen auf, hieß es.

Im Frauengefängnis von Quito wurden zwei von insgesamt sechs Journalisten frei gelassen, die als "Gäste" festgehalten worden waren. Das Parlament wollte auf einer Sondersitzung am Dienstag über die Forderungen der Häftlinge beraten. Die Haftanstalten Ecuadors sind völlig überbelegt und die Lebensbedingungen hinter Gittern besonders hart. (APA/dpa)

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