Bush: USA im Irak vor "großen Herausforderungen"

12. April 2004, 09:49
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US-Bürgern Sieg versprochen

Washington - US-Präsident George W. Bush hat eingeräumt, dass die Lage im Irak die USA vor große "Herausforderungen" stellt. In seiner wöchentlichen Rundfunkansprache zeigte er sich aber zuversichtlich, Amerika und seine Verbündeten am Ende siegen. Bush bekräftigte, dass die USA an ihrem Termin für die Machtübergabe im Irak festhalten: "Iraks Souveränität wird am 30. Juni beginnen", sagte der Präsident.

Er habe im Krieg gegen den Terror von Anfang an gesagt, dass die USA wiederholt auf die Probe gestellt würden, fuhr Bush fort. Mit dem Näherrücken des 30. Juni werde es weitere "Kraftproben der Willensstärke" zwischen "den Feinden und Verteidigern der Freiheit" geben. "Wir werden diese Kraftprobe gewinnen und jede Herausforderung bewältigen, denn die Sache der Freiheit und der Sicherheit ist unsere Anstrengungen wert", sagte der Präsident.

Bush betonte, eine Verschiebung des Termins für die Machtübergabe würde den Feinden nur in die Hände spielen. "Das ist genau das, was sie wollen", erklärte der Präsident. "Sie wollen den Lauf der Dinge bestimmen und Amerika vor den Augen der Welt zum Rückzug von ihren Verpflichtungen bringen. Mit diesen Vorhaben werden die Feinde der Freiheit scheitern." (APA)

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