USA lehnen Verhandlungen mit Geiselnehmern ab

9. April 2004, 22:16
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Zwei Tote bei Angriff auf US-Konvoi

Bagdad - Die US-Zivilverwaltung hat Verhandlungen mit den Geiselnehmern, die in dieser Woche im Irak mehrere Ausländer in ihre Gewalt gebracht haben, ausgeschlossen. "Mit Gruppen, die Ausländer als Geiseln nehmen, verhandeln wir grundsätzlich nicht", sagte Sprecher Dan Senor am Freitag vor der Presse in Bagdad.

US-Militärsprecher Mark Kimmit sagte, am Mittag seien bei einem Angriff auf einen US-Konvoi mit Tanklastzügen in einem westlichen Vorort von Bagdad ein amerikanischer Soldat und ein Iraker getötet worden. Zwölf weitere Menschen seien bei dem Zwischenfall in dem Vorort Abu Ghoreib verletzt worden. Keine Informationen hatte die US-Armee zunächst zu Berichten über die Entführung weiterer Ausländer in Abu Ghoreib. Dort hatte es bereits am Donnerstag Gefechte zwischen US-Truppen und Aufständischen gegeben. (APA/dpa)

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