Immobilienmakler: Scheuen keinen Vergleich

16. April 2004, 14:02
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Privatwirtschaftliche Wohnungsvermittlung am kostengünstigsten - Forderung nach Senkung der Höchstgrenze bei Maklerprovisonen nicht nachvollziehbar

Wien - "Die von der Arbeiterkammer heute bereits zum wiederholten Mal geforderte Senkung der gesetzlichen Höchstgrenze für Maklerprovisionen auf zwei Netto-Monatsmieten wird vom Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich abgelehnt", stellte Franz Stiller, Obmann des Berufsgruppenausschusses der Immobilienmakler im WKÖ-Fachverband, in einer Aussendung am Freitag fest.

Die Vermittlung durch einen Makler biete den Konsumenten Sicherheiten. "Es gibt einen freien Markt und es ist jedem selbst überlassen, ob er sich zum eigenen Vorteil eines Maklers bedient oder nicht. Bei Maklern werden die Vermittlungsleistungen transparent ausgewiesen und fair verrechnet", betonte Stiller. Im Gegensatz dazu würden den Mietern sowohl in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft als auch von der öffentlichen Hand die Kosten für die Vermittlung genauso verrechnet, aber in verdeckter Form. "Damit ist die privatwirtschaftliche Form der Wohnungsvermittlung für die Konsumenten nicht nur die effizienteste und transparenteste, sondern auch die vergleichsweise günstigste", erklärt Stiller: "Wir fordern in diesem Zusammenhang eine qualifizierte Untersuchung und eine Gegenüberstellung, weil wir den Vergleich nicht scheuen."

"Der Konsumentenschutz ist auch für uns oberstes Gebot, wer dagegen verstößt, muss mit entsprechenden Folgen rechnen", bekräftigt Stiller. "Der Konsument genießt beim Makler eine Reihe von Dienstleistungen und ist durch die Haftung des Maklers geschützt." Diese Leistungen müssten - wie bei anderen Dienstleistern auch - honoriert werden. Der Fachverband sei bestrebt, die Dienstleistung der Makler durch Aus- und Weiterbildung zu verbessern.(APA)

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