Rotes Kreuz extrem beunruhigt über Eskalation

9. April 2004, 17:03
2 Postings

Aufruf an die Kriegsparteien, die Zivilbevölkerung zu schützen

im Irak Weitere Verschlechterung der ohnehin prekären Lage befürchtet

Genf - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist extrem beunruhigt über die Gewalteskalation im Irak und befürchtet eine weitere Verschlechterung der schon jetzt prekären humanitären Lage, wie es in einer Erklärung vom Donnerstag heißt. Besonders beklagt das Rote Kreuz die hohe Zahl der Getöteten und Verletzten sowie die Schwierigkeit, die Opfer zu versorgen.

Alle Kriegsparteien werden in der Erklärung aufgerufen, die Zivilbevölkerung zu schützen, keine exzessive Gewalt anzuwenden sowie den Zugang zu Krankenhäusern zu gewährleisten. Seit Wochenbeginn fielen den Gefechten zwischen Aufständischen und Koalitionstruppen mehr als 450 Iraker sowie Dutzende ausländische Soldaten zum Opfer. (APA/AP)

Share if you care.