Bakterielle Fossilien

14. April 2004, 11:21
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Forscher der Uni Wien entschlüsselten Erbgut eines Bakteriums, das in Amöben lebt

Wien - Forscher der Uni Wien entschlüsselten laut Science das Erbgut eines Bakteriums, das in Amöben lebt und der nächste lebende Verwandte der Chlamydien ist, die mit jährlich über 60 Millionen Infektionen bedeutende bakterielle Krankheitserreger beim Menschen darstellen.

Der Chlamydien-Uhrahn dürfte schon vor 700 Mio. Jahren tierische oder pflanzliche Wirtszellen, vermutlich Einzeller, gebraucht haben. Amöben sind also nicht nur Bakterien fressende Räuber, sondern auch deren Wirte. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 9.4.2004)

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