Warnungen vor unfallstärkstem Wochenende: 7.000 Beamte im Einsatz

11. April 2004, 09:34
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Vergangenes Osterwochenende gab es über 400 Unfälle, dabei wurden 564 Personen verletzt und 15 starben

Wien - Das Osterwochenende ist eines der unfallstärksten des Jahres. Vergangenes Jahr waren zwischen Karfreitag und Ostermontag 15 Tote zu beklagen.

Dem Appell von Innenminister Ernst Strasser (V) an das Verantwortungsbewusstsein der Österreicher von vergangener Woche folgend, richtete sich am Gründonnerstag auch der ÖAMTC an die Vernunft der Autofahrer: "Alle Verkehrsteilnehmer sind gefordert, entsprechend rücksichtsvoll und defensiv zu fahren, damit der Blutzoll heuer nicht so hoch ausfällt", sagte Sprecher Roman Michalek.

Augenmerk auf Raser und Alkohollenker

Die Exekutive betreibt verstärktes Verkehrs-Sicherheitsmanagement: Am Osterwochenende sind rund 7.000 Beamte mit mehr als 3.500 Verkehrsüberwachungsgeräten (u.a. 1.313 Laser- und 96 stationäre Radargeräte, 175 Zivilstreifenfahrzeuge, 1.655 Alkomate und elf Abstandsmesssysteme) im Einsatz. Besonderes Augenmerk liegt auch heuer wieder auf Raser und Alkohollenker.

Vergangenes Ostern: 409 Unfällen 15 Menschen, 564 wurden verletzt

Im vergangenen Jahr war vom Osterfrieden auf Österreichs Straße wenig zu bemerken gewesen. Zwischen Karfreitag und Ostermontag starben bei 409 Unfällen 15 Menschen, 564 wurden verletzt. Von insgesamt 41 Getöteten an den Osterwochenenden der vergangenen drei Jahre - 2001 waren es 14 Tote, im Jahr danach zwölf - waren 27 Pkw-Insassen, zehn davon nicht angegurtet.

Angurten senkt Risiko

Der dringende Appell des ÖAMTC für die Fahrt ins Osterwochenende: "Auf den Gurt nicht verzichten! Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, ist für einen nicht angegurteten Pkw-Insassen um das Sechsfache größer."

Über ein Drittel der Verkehrstoten waren Motorradfahrer

Der ÖAMTC-Sprecher setzt außerdem auf die Vernunft der Motorradfahrer. Im vergangenen Jahr waren über ein Drittel der Verkehrstoten am Osterwochenende Lenker von Mopeds und Motorrädern. Sein Appell: "Langsam beginnen - das muss das Motto sein. Nicht an die Grenzen des technisch und menschlich Machbaren gehen." (APA)

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    Vergangenes Jahr starben zwischen Karfreitag und Ostermontag 15 Personen im Straßenverkehr

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