Abkommen zwischen Austria und Ried noch nicht unterschrieben

8. April 2004, 19:07
21 Postings

Kronsteiner arbeitet über Ostern Vertrag aus - Abschluss noch vor Stronach-Abflug am Dienstag? Über 75 Prozent der Erstligisten zeigten Interesse

Wien - Günter Kronsteiner und seinem neuen Trainer Lars Söndergaard fielen nach dem 1:0-Arbeitssieg gegen die Admira Steine vom Herzen. Von österlicher Ruhe im Lager des Spitzenreiters Austria Memphis Magna ist dennoch nichts zu merken. Am Karsamstag muss der Double-Gewinner zum Cup-Viertelfinale nach Mattersburg und bis zum Dienstag, wenn Mäzen Frank Stronach wieder nach Übersee fliegt, will man das Abkommen mit Erstligist SV Ried unter Dach und Fach bringen.

Dass die Innviertler Partner der Wiener werden, scheint auch für Austrias Sportmanager Kronsteiner zu 99 Prozent sicher. Auch wenn über die Feiertage noch ein paar Klubs zu Gesprächen erwartet würden, fügte der Steirer hinzu. Die Ausarbeitung der Kontrakte wird Kronsteiner in den kommenden Tagen, so lange Stronach noch im Lande ist, ausarbeiten. "Einen Kauf oder eine Übernahme von SV Ried wird es sicher nicht geben. Wir sorgen nur dafür, dass der Verein einen Sponsorvertrag erhält", sagte Kronsteiner.

"Sprungbrett und für unsere Talente aus der Hollabrunner Akademie"

Ob der Investor das Magna-Unternehmen selbst, eine Tochter des Konzerns oder ein Sozialfonds sein werde, sei auch noch offen. Fix sind hingen die violetten Vorstellung mit dem Partnerverein, mit dem ähnlich kooperiert werden soll wie zuletzt mit SC InterWetten.com. "Ried sollte mit der erwähnten Unterstützung für junge österreichische Fußballer ein Sprungbrett und für unsere Talente aus der Hollabrunner Akademie eine Heimstätte sein", erklärt Kronsteiner, der sich gemeinsam mit Stronach am Dienstag ein "Rieder" Bild gemacht hat.

Über die Grün-Schwarzen aus Oberösterreich, mit denen schon ab Sommer zusammengearbeitet werden könnte, sagt der Austria-Sportmanager nur Gutes. Das reicht von einem intakten Umfeld, über eine funktionierende Führung, einem schönen Stadion bis zu einer schuldenfreien Gebarung. Um eine Ehe mit den Violetten haben sich laut Kronsteiner "mehr als 75 Prozent der Erstligisten und zwei T-Mobile-Liga-Vereine" beworben. Spekuliert wird, dass es sich bei den zwei Großen um Sturm und Salzburg handelte.(APA)

Share if you care.