Viel Auge für wenig Licht

14. April 2004, 11:21
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London - Afrikanische Mulle (Sandgräber) haben extrem gut ausgebildete Augen, obwohl sie nur unterirdisch in absoluter Dunkelheit leben, schreiben deutsch-tschechische Forscher im "European Journal of Neuroscience". Auch habe die Netzhaut der Nager einen hohen Anteil an Zapfen - Lichtsinneszellen für das farbige Sehen bei Tageslicht. Wozu die Tiere so gute Augen brauchen, wissen die Forscher nicht. Die angenommene evolutionäre Anpassung an die Umgebung stellen sie jedenfalls infrage.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8. 4. 2004)
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