Rumänien will IT-Ausbildung in bedürftigen Familien subventionieren

15. April 2004, 11:02
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IT-Dienstleistungen sollen heuer 10 Prozent des BIP ausmachen

Rumäniens Regierung hat am Mittwoch beschlossen, bedürftigen Familien mit schulpflichtigen oder studierenden Kindern Zuschüsse für die Anschaffung eines Computers zu bewilligen. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Damit soll offensichtlich der Nachwuchs im Bereich IT gefördert werden, der in Rumänien als dynamischste Wachstumsbranche gilt.

IT-Dienstleistungen sollen heuer 10 Prozent des BIP ausmachen

Die Regierung erwartet, dass dieser Bereich in diesem Jahr zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts BIP erwirtschaftet und erhofft dadurch eine Steigerung des diesjährigen BIP von 4,9 im letzten Jahr auf fünf Prozent. In Rumänien sind derzeit 6.500 IT-Firmen aktiv, von denen die viele für das Ausland Software produzieren.

200 Euro für einen Computer

Nach dem Gesetzesentwurf der Regierung soll jede Familie mit Schülern oder bis zu 26jährigen Studenten, deren Brutto-Einkommen 1,5 Mio. Lei (38 Euro) nicht übersteigt, je 200 Euro für einen Computer bekommen. Es wird erwartet, dass 25 000 bis 50 000 Personen in den Genuss dieser Unterstützung kommen könnten. (APA)

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